Bundesrat stimmt weiteren Coronahilfen zu

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Der Bundesrat hat heute dem Dritten Corona-Steuerhilfegesetz zugestimmt. Neben weiteren Hilfen für Familien und Gastronomie findet auch eine weitere Verbesserung des Verlustrücktrages statt.

Das Gesetzt hatte bereits am 26. Februar den Bundestag passiert.

Durch das neue Dritte Corona-Steuerhilfegesetz wird der Verlustrücktrag für Veranlagungszeiträume 2020 und 2021 nochmals in § 10d Abs. 1 EStG auf 10. Mio. Euro ausgeweitet. Die Ausweitung wird auch über eine Anpassung des § 111 EStG für das im letzten Jahr geschaffene Instrument des Vorläufigen Verlustrücktrages implementiert, der nun auch künftig nicht nur für den Veranlagungsraum 2020 sondern auch 2021 gelten soll. Eine Übersicht über die besonderen Regelungen des Verlustabzuges zu Zeiten der Coronapandemie haben wir Ihnen hier zusammengestellt.

Auch der VDMA hatte sich für Verbesserungen des Verlustrücktrages im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens eingesetzt und die Möglichkeit eröffnet bekommen, sich im Rahmen der öffentlichen Anhörung zu diesem Anliegen zu äußern. Die seitens des VDMA sowie vieler anderer Sachverständiger in der Anhörung zum Gesetzesvorhaben vorgetragene Forderung neben dem Betrag auch den Rücktragungszeitraum auszuweiten, hat leider keinen Eingang ins Gesetz gefunden.

Grundsätzlich begrüßen wir daher die betragsmäßige Erhöhung des Rücktragungsvolumens, gleichzeitig werden wir uns weiterhin für weitere Verbesserungen, insbesondere hinsichtlich einer notwendigen zeitlichen Ausweitung des Verlustrücktrages, einsetzen.